Spekwin32
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Das Untermenü Datei enthält alle Befehle zum Öffnen, Speichern, Drucken, Exportieren von Spektren.
Unterhalb der Menüpunkte ist eine Liste der zuletzt geöffneten oder erzeugten Spekwin32-Dateien (*.spv) zugänglich.

1. Menüpunkt [Öffnen]

  • Dialog zum Einlesen der Spektren.
  • Auswahl mehrerer Dateien auf die für Windows übliche Weise.
  • Während des Einlesens wird der aktuelle Stand des Einlesevorgangs im mittleren Teil der Statusleiste angezeigt.
  • Wenn möglich und bekannt, werden x- und y-Achsentyp entsprechend der zuletzt geöffneten Datei gewählt.
  • Es werden folgende Dateiformate erkannt (eine gezippte Sammlung der verschiedenen Formate hier):

    Datei-Endung Beschreibung
    *.abs, *.trm *.ssm, *.irr
    *.lib, *.asc
    ASCII-Formate der StellarNet SpectraWiz -Software. Bedeutung der Dateierweiterungen:
    .abs - Absorption
    .trm - Transmission
    .ssm - Scope Modus
    .irr - Irradiance Modus (beliebige Einheit, von Watts bis Candela)
    .lib - library Datei für LIBS und Raman
    *.asc ASCII-Format der Absorptionsspektren des MILTON ROY MR3000 Diodenarray-Absorptionsspektrometers. Konvertierung geschieht dort mit <F1>+<F2>+<F4> +<esc>+<esc>+<esc>. Der Y-Achsentyp wird automatisch detektiert.
    ASCII-Format der Absorptionsspektren der Beckman Coulter DU 600/7000 Absorptionsspektrometer.
    *.csv ASCII-Format aus verschiedenen Quellen ("csv" = comma separated values). Zur Zeit implementiert:
    Absorptionsspektren des VARIAN CARY 50 -Absorptionsspektrometers (Software: Cary WinUV). Werden dort bei der Messung automatisch erzeugt, wenn in [Setup]/[Reports] der Punkt "Select for ASCII (csv)" und in [Setup]/[Auto Store] der Punkt "Storage On" aktiviert sind. Nachträglich erstellbar mit [Save as ... ] + "*.csv". Es werden Transmissions- und Extinktionsspektren eingelesen.
    Absorptionsspektren des Hewlett Packard 8453 -Absorptionsspektrometers
    IR-Spektren des Bio-Rad FTS 3000 MX FTIR-Spektrometers (Software: Varian Resolution Pro)
    Absorptionsspektren des Scinco Neosys 2000 UV-Vis Spektrometers (Software: Lab Pro Duo)
    Absorptionsspektren der WTW photoLab spectral-Software
    Absorptionsspektren des Thermo Electron Helios Alpha Spectrometers
    von Spekwin32 selbst erzeugte csv-Dateien, Multiformat, beliebig viele Spektren
    *.dat Spekwin32-ASCII-Tabellen-Format. Enthält beliebig viele Spektren mit ihrem Legendentext. Ordinatenwerte werden immer als Extinktion eingelesen!
    *.dio Speicherformat für Fluoreszenzspektren des von Dr. C. Vielsack aufgebauten NIR-Fluoreszenzspektrometers.
    *.dms Absorptionsspektrum (Binärdatei) vom Tieftemperatur-Absorptionsspektrometer VARIAN DMS 100 der Arbeitsgruppe Daltrozzo. Dokumentation bei mir.
    *.dsp Binär-Format der Ascanis Lambda-SPX/ VISIONlite Software.
    *.dx/ *.jdx JCAMP-DX 4.24/5.00-Format von UV/VIS-, Raman- und IR-Spektren. NMR- und MS-Spektren werden nicht eingelesen!! DIFDUP- und ASDF-codierte Spektren werden auch nicht eingelesen. Multifiles werden gelesen. Getestete Perkin Elmer-Software: UVCSS & FLDM (DOS-Software), UV-Winlab & FL-Winlab. Weitere Testspektren waren verfügbar von Bio-Rad DigiLab, Mattson Instruments, Galactic Industries Lab Calc und GRAMS, Sadtler, Jasco HPLC System, NIST Chemistry WebBook, der JCAMP-Seite der IUPAC und der JCAMP-Seite von Robert J. Lancashire.
    *.fak Einfaches ASCII-Format zum Einlesen eigener Wertetabellen: xy-Paare durch Tabulator getrennt, ein Paar pro Zeile, x-Werte mit gleicher Schrittweite, Punkt oder Komma als Dezimaltrenner, optionaler Header: x- und y-Typen in der ersten Zeile notierbar (siehe auch die Beispielspektren aus der Sammlung von Testspektren). Automatische Dialogabfrage der Achsentypen, falls unbekannt oder unklar.
    *.g Sammeldatei (UNIX-Format) des Tieftemperatur-Fluoreszenzspektrometers der Arbeitsgruppe Daltrozzo. Dokumentation bei Christian Jost.
    *.gdm mit GSPEK konvertiertes Absorptionsspektrum (DOS-Datei) vom Tieftemperatur-Absorptionsspektrometer VARIAN DMS 100 der Arbeitsgruppe Daltrozzo. Dokumentation bei Christian Jost.
    *.ggg Einzelspektrum (UNIX-Datei) des Tieftemperatur-Fluoreszenzspektrometers der Arbeitsgruppe Daltrozzo. Dokumentation bei Christian Jost.
    *.gkl mit GSPEK konvertiertes Einzelspektrum (DOS-Datei) des Tieftemperatur-Fluoreszenzspektrometers der Arbeitsgruppe Daltrozzo. Dokumentation bei C. Jost.
    *.gpo mit GSPEK konvertiertes Polarisationsgradspektrum (DOS-Datei) des Tieftemperatur-Fluoreszenzspektrometers der Arbeitsgruppe Daltrozzo. Dokumentation bei Christian Jost.
    *.jws Binär-Format der JASCO-Spektrometer.
    *.par Format der Parameterdatei der Fluoreszenzspektren des AMINCO SPF-500 Absorptionsspektrometers (selbstgeschriebene Software!). Eine gleichnamige Binär-Datei (*.spe) muß sich im gleichen Verzeichnis befinden.
    *.prn ASCII-Format der Fluoreszenzspektren des CCD-Fluoreszenspektrometers der Arbeitsgruppe Daltrozzo (Software: WinSpec 1.6 von Princeton Instruments). Speichern dort als ASCII-1 oder ASCII-XY. Siehe Spektren/Korrektur CCD zur Korrektur der Spektren.
    ASCII-Format der Horiba Datamax-Software.
    *.procspec Binär-Format der Ocean Optics SpectraSuite-Software, interner Name: "OOIBinary".
    *.rruff ASCII-Datenformat der Raman-Spektren aus der RRUFF-Datenbank.
    *.scn Binär-Format der Absorptionsspektren der Beckman Coulter DU 600/7000 Absorptionsspektrometer.
    *.sp Binär- und ASCII-Formate der Absorptions-, Fluoreszenz- und Ramanspektren der PERKIN ELMER Spektrometer. Getestete Software: UVCSS (DOS-Software), CFS (DOS-Software für LS-3B, LS-4B und LS-5B), UV- / FL- / IR-WinLab. Perkin Elmer Raman-Testspektren von S. B. Engelsens Database on Raman Spectra of Carbohydrates. Die Ordinatenwerte der Fluoreszenzspektren werden beim Einlesen durch 250 dividiert!
    *.spc Binärformat der Absorptionsspektren vom SHIMADZU UV1600 und UV1800 -Spektrometer.
    Binär-Format von Thermo Fisher Scientific (ursprünglich "Galactic Industries Corporation"), Software: GRAMS/AI. Quasi-Standard, der von einigen anderen Herstellern benutzt wird (z. B. Ocean Optics, Jobin Yvon Horiba). Getestet mit UV/VIS-, NIR-, FTIR-, Raman- und Fluoreszenzspektren. Mehr zum THERMO Galactic spc Format hier.
    Spc-Spektren von EDAX Röntgenfluoreszenz-Spektrometern werden nicht eingelesen. Benutzten sie dafür den "EDAX Spectrum Viewer".
    *.spe Binär-Format der Roper Scientific / Princeton Instruments WinSpec/WinView Software (16bit und 32bit). Als x-Achseneinheit möglich sind Wellenlängen, Wellenzahlen und Raman-Shift.
    *.spk ASCII-Format der Absorptionsspektren des IKS XDAP Diodenarray-Absorptionsspektrometers (IKS: heute axeon, Oberhausen).
    *.spv Eigenformat von Spekwin32. Sammeldatei mit beliebig vielen Spektren. Legendentext und andere Eigenschaften einzelner Spektren sind mit abgespeichert.
    Format geändert in den Versionen 1.68.1 und 1.69.2 ! Ältere Programmversionen können neuere *.spv nicht einlesen.
    Siehe auch Datei/Speichern und Datei/Speichern als ... zum Thema Abspeichern.
    *.trt
    *.tat
    *.ttt
    *.tit
    ASCII-Format der Avantes Software. Getestet: Avantes SpectraWin Basic 5.0 und Avantes Avasoft 6.1. Meßmodus:
    trt: "scope"
    tat: "absorbance"
    ttt: "transmittance"
    tit: "irradiance"
    *.wls ASCII-Format der VWR UV-1600PC Spectrometer, Software: "M.wave professional".

2. Menüpunkt [Öffnen: unbekannte Binärdatei]

  • Unterstützt dabei, Spektralinformation aus Binärdateien unbekannten Formats zu extrahieren.

  • Nach dem Öffnen der unbekannten Datei, öffnet sich eine vorformatierte Exceldatei, und der Dateininhalt wurde in die Zwischenablage kopiert. Diesen bitte in Zelle A1 der Exceldatei einfügen.

  • Die erste Zeile des Worksheets zeigt Dateinamen und -pfad. Die Spalten zeigen den binären Dateiinhalt "als ob" sie dem genannten Zahlenformat entsprechen würden (die Zahlenwerte könnten auf verschiedene Arten mit verschiedenen Speichergrößen enthalten sein).

  • Sinnvolle Bereiche können sich in jeder Spalte verstecken, meist aber als zusammenhängende Blöcke.

  • Durch bedingte Formatierung werden Blöcke mit potentiell nützlichen Zahlenwerten hervorgehoben, bzw. unsinnige Zahlenwerte pastellfarben ausgeblendet.

3. Menüpunkt [Daten einfügen (Zwischenablage)]

  • Zum Einfügen von (fast) beliebigen und (fast) beliebig viele Spektraldatensätze aus Excel, Origin oder auch aus jedem Texteditor zur Spektraldarstellung in Spekwin32.

  • Es müssen mindestens zwei Spalten vorhanden sein, wobei mindestens eine Spalte x-Achsen-Werte enthalten soll.

  • Zur Anwendung einfach den selektierten Datenbereich kopieren und in Spekwin32 mit STRG+EINFG einfügen.

  • Funktioniert auch mit mehreren Spalten (bis zu 5000 Datensätze) und akzeptiert sowohl "x y y y" als auch "x y x y x y"-Anordnungen.

  • In der Zeile über den Datenspalten definierte Achsentypen werden automatisch erkannt. Falls diese Information nicht enthalten ist, werden standardmäßig "Wellenlänge" und "Absorption" benutzt.

  • Optional können Spektrennamen zuoberst in den y-Spalten enthalten sein.

  • Hinweis: In Excel können mit dem Tastatur-Shortcut STRG+UMSCHALT+Pfeil(runter, rechts) ganze Datenblöcke automatisch selektiert und dann kopiert werden. Bitte keine komplett leere Spalten auswählen.
    .

4. Menüpunkt [Speichern]

  • Speichert die momentan angezeigten Spektren.

  • Wurde seit Programmstart noch nichts gespeichert, erscheint ein "Speichern"-Dialog zur Eingabe eines Dateinamens. In allen anderen Fällen wird der momentane Inhalt an Spektren (nach Bestätigung) unter dem letzten beim Speichern benutzten Dateinamen abgespeichert.

5. Menüpunkt [Daten speichern als ...]

  • Speichert die Daten der momentan angezeigten Spektren. Es erscheint ein "Speichern"-Dialog zur Eingabe eines Dateinamens und Auswahl des Speicherorts.

  • Es gibt 6 Dateiformate zur Auswahl beim Abspeichern:
    • spv-Dateien zum schnellen Archivieren und Wiedereinlesen in Spekwin32 von Spektren in beliebiger Zusammenstellung
    • spc-Dateien zum Speichern einzelner Spektren im relativ weit verbreiteten Format von THERMO (früher: Galactic)
    • dx-Dateien zum Speichern einzelner Spektren im international bekannten JCAMP-DX-Format der IUPAC.
    • dat-Dateien dienen zum Datenimport in Programme wie Origin oder Sigmaplot
    • csv-Dateien dienen ebenfalls zum Datenimport in Programme wie Origin oder Excel
    • gas-Dateien sind spezielle ASCII-Dateien, die außer Jochen niemand braucht

  • Datei-Endung Beschreibung
    *.spv Beschreibung unter Datei/Öffnen. Binärdatei, nicht mit Texteditor lesbar. Alle Spektren werden mit ihrem gesamten Wertebereich abgespeichert.
    *.spc Binär-Format von Thermo Galactic, Software: GRAMS/32. Quasi-Standard, der von einigen anderen Herstellern benutzt wird. Spektren nur einzeln speicherbar. Mehr zum Galactic spc Format hier.
    *.dx ASCII-Format des offenen Spektrenstandardformats JCAMP-DX, definiert von der IUPAC. Weit verbreitet, "human readable". Spektren nur einzeln speicherbar.
    *.dat ASCII-Tabellen-Format.
    Einzeiliger Header mit Tabulator-getrennten Legendetexten der Spektren. Darunter Tabelle mit Tabulator-getrennten Werten (Dezimaltrenner: Komma). Erste Spalte: Wellenlängen, zweite: entsprechende Wellenzahlen, dann folgen die Spalten mit den Ordinatenwerten.
    Für die Schrittweite der x-Werte gibt es drei Möglichkeiten:
    "fest (1nm)", "variabel (kleinste)" und "variabel (größte)". Dies läßt sich einstellen im Konfigurationsdialog unter Dateien/Speichern. Defaultwert ist "variabel (kleinste)".
    Es wird nur der im Grafikfenster angezeigte Bereich gespeichert. Die y-Werte aller Spektren werden auf die gemeinsamen x-Werte interpoliert. Beispieldatei
    *.csv ASCII-Tabellen-Format, besonders als Datenexport für Excel geeignet, mehrere Spektren möglich, jedes Spektren wird als zwei Spalten aus x,y-Wertepaaren abgespeichert. Die erste Zeile enthält die Legendentexte, die zweite Zeile den Typ der x- und y-Werte. Es wird der ganze Spektralbereich gespeichert, unabhängig vom aktuellen Ausschnitt. Beispieldatei.
    *.gas ASCII-Tabellen-Format für Jochen,
    zur Benutzung mit der awk-Scriptsprache

6. Menüpunkt [Speichern als RRUFF ...]]

  • Zum Abspeichern von Raman-Spektren in das native Dateiformat für die RRUFF Mineral-Datenbank (http://rruff.info/about/about_download.php). Mit deren Software CrystalSleuth lässt sich eine eigene Ramanspektren-Datenbank für Mineralien mit Suchfunktion erstellen.

  • Das zu exportierende Spektrum in der oberen Spektrenliste auswählen, und entweder die Parameter aus der Input-Datei übernehmen, oder eigene einfügen.

  • Der [Speichern]-Knopf speichert das gewählte Spektrum ins *.rruff-Format. Am Ende das Fenster mit [Schließen] verlassen.

7. Menüpunkt [Batch-Datenexport]

  • Mit dieser Funktion lassen sich alle geladenen Spektren als Einzeldatei in einem von drei Formaten (*.spc, *.dx, *.csv). Außerdem können sie gemeinsam als Multi-Datei gespeichert werden (*.spc, *.dx, *.csv).

  • Exportieren als individuelle Einzelspektrum-Dateien oder aber als gemeinsame Mehrfachdatei.

  • Dateipfad: entweder bleibt der Dateipfad gleich (die Pfade der Originaldateien werden benutzt), oder ein gemeinsamer Dateipfad wird im Eingabefeld festgelegt.

  • Ein neuer Dateiname kann festgelegt werden (mit fortlaufender Nummerierung), alternativ können auch die Legendentexte benutzt werden. Beide Optionen werden kombiniert, wenn beide ausgewählt sind.

  • Der [Export!]-Knopf startet den Exportprozess, der Exportfortschritt wird im Textfeld und mit einem Fortschrittsbalken angezeigt. .

8. Menüpunkt [Grafik speichern als]

  • Speichert die Daten der momentan angezeigten Spektren. Es erscheint ein "Speichern"-Dialog zur Eingabe eines Dateinamens und Auswahl des Speicherorts.

  • Es gibt 5 Grafikformate zur Auswahl beim Abspeichern:
    • gif-Dateien zum Abspeichern als Internet-taugliche Grafik, komprimiertes Dateiformat, 256 Farben, 1350x900 Pixel
    • bmp-Dateien zum Abspeichern als verlustfreie Pixelgrafik, große Dateien, 1024x768Pixel
    • wmf-Dateien zum Abspeichern als frei skalierbare Vektorgrafik mit geringem Speicher-bedarf, für Windows-Anwendungen die Methode der Wahl
    • tif-Dateien zum Abspeichern als relativ kleine, verlustfrei komprimierte Dateien mit einem Farbraum bis 32bit, besonders zum Druck geeignet. 1350x900 Pixel
    • png-Dateien zum Abspeichern als kleine verlustfrei komprimierte Dateien, das Internet-Bildformat der Zukunft. 1350x900 Pixel

  • Datei-Endung Beschreibung
    *.gif Compuserve-GIF. Komprimiertes Pixelgrafikformat mit 256 Farben, optimal für Liniengrafik. Internet-tauglich.
    *.bmp Windows-Bitmap. Unkomprimiertes Pixelgrafikformat, gibt sehr große Dateien. Wird von jedem grafikfähigen Programm erkannt.
    *.wmf Windows-Metafile, Vektorformat. Grafiken im Vektorformat sind beliebig skalierbar. WMF-Dateien könne in alle gängigen Textverarbeitungs- und Grafikprogramme importiert werden. Sie sind außerdem das Grafikformat der Zwischenablage.
    *.png Portable Network Graphics, kleine verlustlos komprimierte Pixelgraphik, für Internet.
    *.tif Tagged Image File Format, verlustlos komprimierte Pixelgraphik, großer Farbraum, zum Drucken.

  • Hinweise für optimalen Grafikexport:
    • Bei hoher Monitor-Auflösung empfiehlt es sich, das Programmfenster nicht maximiert zu haben, da die Achsen- und Legendenschriftgröße im Verhältnis zur ganzen Grafik sonst etwas klein erscheint.
    • Bei Linienbreite 1 werden die Spektren als Haarlinien dargestellt. Als Standardwert für den Graphikexport empfiehlt sich Linienbreite 2 oder 3. Bei Linienbreiten >1 erscheinen die Linien im Grafikfenster leider etwas dicker als in der exportierten Grafik.

9. Menüpunkt [Speichern für Gnuplot]

  • Erzeugt zwei Dateien mit dem gleichen Namen: eine Gnuplot-Parameterdatei (*.plt) und eine zweite (*.tat), welche die Spektraldaten enthält. Die Parameterdatei enthält die notwendigen Befehle für Titel, Achsenbeschriftung/ -skalierung, zweite x-Achse, zweite y-Achse (wenn Polarisationsgradspektren enthalten sind), Lage/Inhalt der Legende und Erzeugung einer EPS-Datei mit gleichem Namen. Diese Parameter lassen sich vor dem Abspeichern in einem Auswahldialog konfigurieren, dort besteht auch die Möglichkeit zusätzliche Gnuplot-Befehle einzugeben.

  • Damit dieser Menüpunkt funktioniert, müssen folgende mitinstallierte Parameterdateien im Programmverzeichnis liegen: gexit.plt, ginit.plt, pola36.plt, postcol.plt, postmon.plt . Getestet mit Gnuplot 3.7 für Windows (32bit) (Beschreibung hier).

10. Menüpunkt [Daten kopieren (Zwischenablage)]

  • Kopiert die Gesamt-Daten aller geladenen Spektren die Zwischenablage. Von dort läßt es sich in Tabellenkalkulationsprogramme (z. B. Excel) direkt einfügen.
  • Besitzen alle Spektren die gleichen x-Werte (Bereich und Schrittweite identisch) haben die exportierten Daten das Spalten-Format x..y..y..y.. (gemeinsame x-Werte), sonst das Spalten-Format x..y..x..y..x..y.. (d. h. jedes Spektrum separat als xy-Wertepaare).
  • Die erste Zeile beinhaltet die Legendentexte, die zweite Spalten die x- und y-Formate.

11. Menüpunkt [Grafik kopieren (Zwischenablage)]

  • Kopiert das aktuelle Grafikfenster in die Zwischenablage. Von dort läßt es sich in Grafik- und Textverarbeitungsprogramme einfügen. Zur Optimierung der Grafiken gelten die gleichen Hinweise wie in Datei/Speichern als ... für das Speichern als Grafik.

  • Zusätzlicher Hinweis für WORD97: Einfügen nicht mit [Bearbeiten]/[Einfügen] oder <STRG+V>, sondern mit [Bearbeiten]/[Inhalte einfügen...]/[Als: Grafik]. Sonst gibt's eventuell Unannehmlichkeiten mit der Skalierung (Grafik anfänglich etwas groß)!

12. Menüpunkt [Drucken]

  • Druckt das aktuelle Grafikfenster. Die installierten Drucker sind wie üblich anwählbar.
  • Zur Optimierung der Grafiken gelten die gleichen Hinweise wie in Datei/Speichern als ... für das Speichern als Grafik.
  • Ist ein PostScript-Druckertreiber am lokalen FILE-Port installiert, lassen sich auch PS-Dateien erzeugen.

  • Hinweis: Bedingt durch die Unzahl an möglichen Druckern und Druckertreibern kann nicht für alle Kombinationen ein optimales Druckbild gewährleistet werden. In diesen Fällen wird der Druck eines Word-Dokuments mit eingefügter Grafik oder der WMF-/ GIF-Datei aus einem Grafikprogramm empfohlen. Die Druckroutinen wurden in Programm-Version 1.0.44 überarbeitet, seitdem gab es keine Klagen.

13. Menüpunkt [Beenden]

Beendet das Programm. Nichtgespeicherte Spektren gehen verloren!

 © 2001-2015: Dr. Friedrich Menges. Letzte Änderung: 06.10.2015